[Rezension] „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller

Hallo ihr lieben Bücherfreunde,

heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ich im Juli gelesen habe. Ich stelle gerade fest das es ja das erste Buch seit langen wieder, was ich gelesen habe und zeitnah rezensiere.

Da spanne ich euch mal nicht länger auf die Folter, um welches Buch es sich heute drehen soll!

Nichts

Seiten: 140 Seiten
Verlag: dtv (zur Verlagsseite)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423625171
ISBN-13: 978-3423625173
Preis: 6,95 €

Inhalt:

„Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun. Mit diesen Worten schockiert Pierre Anton seine Mitschüler und verlässt den Unterricht. Was er damit in seiner Klasse auslöst, beginnt armlos und entwickelt sich schnell zu einer Spirale aus Angst , Hass, Wut und Ohnmacht. Die Geschichte einer dramatischen Eskalation….“

Meine Meinung:

Meine Meinung für dieses Buch nieder zu schreiben ist gar nicht so einfach. Die erste Frage die ich mir stelle, seit dem ich an dieser Rezension sitze ist, wann habe ich das letzte Mal eine Parabel gelesen? Ich glaube meine erste und letzte Parabel die ich gelesen habe war die Ringparabel von G. E. Lessing und das ist schon eine Ewigkeit her. Ich glaube es war damals in der Mittelschule, in der 6 oder 7 Klasse.

Und nun habe ich meine zweite Parabel gelesen und bin froh das dieses Buch nicht solange auf meinem SuB gelegen hat und ich es auch im richtigen Moment gelesen habe. Das Cover hat mich damals angezogen aufgrund seiner Schlichtheit und Einfachheit und das es deswegen so aus der Masse der Bücher in der Buchhandlung heraus sticht. Nach dem ich nun gelesen habe, denke ich auch das kein anderes Cover zu diesem Buch passen würde, denn sonst würde es seine Botschaft die dieses Buch mit sich bringt verlieren.

Da es sich um ein Jugendbuch handelt, habe ich mich schnell an den Schreibstil der Autorin gewöhnt. Er zeichnet sich durch seine Klarheit, Einfachheit und Deutlichkeit aus, aber er lässt einen den Raum in die Geschichte einzutauchen und sie auf seine eigene Weise wahrzunehmen.

Die Geschichte spielt in einer kleinen Stadt in Dänemark und handelt von einer 7. Klasse, die durch die Aussage die der Mitschüler Pierre Anton am ersten Schultag nach den Ferien sagt, total perplex ist. Die Reaktion der Mitschüler und wie sie empfinden, was sie denken und wie sie handeln wird dem Leser durch die Mitschülerin Agnes geschildert. Neben den ganzen Schilderungen wird dem Leser natürlich, da es sich ja um eine Parabel handelt, eine Botschaft bzw. Kernaussage übermittelt. Und da kommen wir nun auch schon zu meiner zweiten Frage die ich mir stelle, wird diese Kernaussage in dem Buch wirklich deutlich oder überliest man sie vielleicht tatsächlich oder zieht man nicht die Schlussfolgerung die die Autorin beabsichtigt? Und diese Frage kann ich mir nicht so wirklich beantworten.

Da es sich ja um eine ganze Klasse handelt, kommen schon eine ganze Menge von Charakteren vor, aber ich muss positiv sagen das die Autorin es geschafft hat das ich mich nie fragen musste, wer war das noch mal oder was hat der noch mal gemacht. Auch Agnes fand ich sympathisch und angenehm auf ihre Art und Weise.

Fazit:

Ich persönlich fand das Buch wirklich gut und kann es nur empfehlen zu lesen, aber ich denke auch das das Buch im richtigen Moment gelesen werden muss, sonst kann es passieren das man es abbricht oder als wirklich schlecht empfindet. Was ich dazu sagen möchte ist, lest die Meinungen der anderen bitte erst nach dem Lesen, denn sonst kann es passieren das euch das Buch bzw. die Geschichte kaputt gemacht wird.

Eure

Schriftzug

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Ein Kommentar zu “[Rezension] „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller

  1. Pingback: Lesestatistik Juli 2013 | LadyRosely

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