„Who I am Not“ von Ted Staunton

WhoIamnot

Format: Broschiert
Seiten: 223 Seiten
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401600451
ISBN-13: 978-3401600451
Preis: 12,99

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„Es ist einfacher, wenn ich euch erzähle, wer ich nicht bin. Ich bin weder Kerry Ludwig noch Sean Callahan. Ich bin weder David Alvierez noch Peter McLeod oder Frank Rolfe. David Alvierez wäre ich gern gewesen. Ich sehe zwar nicht aus wie ein Latino, aber der Name klingt exotisch. All diese Jungs bin ich einmal gewesen, aber keiner von ihnen war ich. Und Danny Dellomondo bin ich auch nicht, egal, was ich gesagt habe. Wäre ich Danny, würde ich das jetzt nicht erzählen, oder?“

Quelle: Arena-Verlag

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 Bevor ich mit dem Lesen eines Buches beginne und in die fremde Welt eintauche, lese ich mir den Klappentext und auch die Autorenbeschreibung durch. ( Außer ich erhalte eine Warnung, dass ich es lieber nicht tun sollte. ) Irgendwie hat sich das bei mir so eingebürgert. Bei diesem Buch war es nicht wirklich anders. Nur das Wörtchen „wahr“ ist mir beim Lesen aufgefallen, aber ich habe mir dabei nicht wirklich viel gedacht. Aber dazu gleich mehr.

Das kenne ich doch irgend woher und meine anfängliche Enttäuschung.

Zwischen den beiden Buchdeckeln wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der so einige Hürden und schwierige Zeiten hinter und auch noch vor sich hat. Aufgrund von ungünstigen Umständen gerät er in die Situation sich für jemanden anderen auszugeben, der seit einiger Zeit vermisst wird. Warum, wieso, weshalb und wie alles endet möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten.

Kommen wir lieber wieder zurück zu dem kleinen aber feinen Wörtchen „wahr“. Beim Lesen der ersten Seiten stellte ich fest, dass ich die Geschichte doch kenne. Und dem war auch so. Vor einiger Zeit habe ich eine Kriminalsendung gesehen, in der über diese Geschichte berichtet wurde. Ich fand das damals sehr gruselig, dass so etwas überhaupt möglich wahr. Diese wahre Begebenheit greift nun der Autor in seiner Geschichte auf. Anfänglich war ich doch sehr enttäuscht, da ich das Gefühl hatte, dass es eins zu eins das Gleiche ist. Und ich bin sehr froh, dass es dann doch nicht so gekommen ist und der Autor seine eigenen Ideen und Gedanken mit einfließen lassen hat. Was die Geschichte natürlich um einiges spannender und lesenswerter gemacht hat und mir im Großen und Ganzen gut gefallen hat.

Leicht und angenehm zu Lesen

Den Schreibstil von Ted Staunton fand ich sehr angenehm und leicht zu lesen. Somit konnte man sich sofort in die Geschichte hineinfallen lassen. Wie es bei einem Jugendbuch einfach der Fall sein sollte.

Durchwachsene Charaktere

Die richtigen Worte für die Charaktere zu finden fällt mir ziemlich schwer. Irgendwie konnte ich zu keinem eine richtige Verbindung aufbauen bzw. ist es mir ziemlich schwer gefallen, was ich persönlich sehr schade fand. Vielleicht lag es daran, dass ich zu beginn des Buches enttäuscht war und dadurch ein wenig blockiert war. Aber so wirklich kann ich es nicht sagen.

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Wer die wahre Geschichte dahinter nicht kennt und auch noch nichts darüber gehört hat, dem kann ich durchaus dieses Buch empfehlen. Alle anderen sollten vielleicht nicht zu diesem Buch greifen, weil sie vielleicht genauso am Anfang enttäuscht werden könnten wie ich.

Schriftzug

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Ein Kommentar zu “„Who I am Not“ von Ted Staunton

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